Über Vidyo

Technologie sollte unsichtbar sein. Niemand denkt beim Betreten eines Flugzeugs an Düsenantrieb, oder an Drehmoment beim Einsteigen in ein Fahrzeug. Warum also sollte man sich einen Kopf um Latenzzeiten, Fehlertoleranz und Firewall-Traversal machen, wenn man eine Videokonferenz halten will?

Videokommunikation sollte so einfach, natürlich und allgemein verfügbar sein wie das Senden einer E-Mail. Es sollte mit jeder Art von Gerät über alle verfügbaren Netze funktionieren und für alle zu einem bezahlbaren Preis zugänglich sein. Und als Vidyo™ 2005 gegründet wurde, galten diese ganz vernünftigen Ideen noch als ziemlich radikal.

Vidyos Geschäftsführer und Mitbegründer, Ofer Shapiro, führte damals das Designteam, das das erste kommerziell erfolgreiche Videokonferenzsystem entwickelt hatte. Er erkannte, dass die Annahme von Videokommunikation als alltägliche Anwendung in Unternehmen von einer ganz grundlegenden Herausforderung abhängen würde: Preis und Leistung mit den Erwartungen der Anwender in Einklang zu bringen.

Um diese Herausforderung meistern zu können, brauchte man eine umfassende neue Architektur. Eine Alternative zu den teuren Raumsystemen, die nur mit anderen Raumsystemen zu verbinden waren und teure dedizierte Netzwerke benötigten; ein Gegenmittel zu den webbasierten Systemen mit niedriger Qualität, die unter hohen Latenzzeiten und Bildschwankungen (Jitter) litten.

Und um die neue Kommunikation wirklich allen zugänglich machen zu können, musste Vidyos Plattform über allgemein verfügbare Netze wie das Internet laufen. Um erschwinglich zu sein, musste die Plattform auf Software basieren und auf normaler Hardware zu betreiben sein, die Nutzer schon besaßen. Und um die bestmögliche Bildqualität an den verschiedensten Endpunkten zu erreichen musste eine vollkommen neue Architektur geschaffen werden.

Die Antwort kam mit Vidyos patentierte Adaptive Video Layering Architektur, die es einem Unternehmen nicht nur ermöglicht, eine Videolösung ohne umfangreiche Netzüberarbeitung und Aktualisierung anzuwenden, es bietet diese Freiheit sogar mit hochwertiger Videoleistung mit niedriger Latenz. Durch die Nutzung eines neuen Standards zur Videokompression, dem H.264 SVC (Scalable Video Coding System), der zum großen Teil von Mitgliedern des frühen Vidyo-Teams entwickelt wurde, wurde Vidyo zum Pionier der persönlichen Telepresence und konnte die erste Videokommunikations- und Kollaborationsplattform basierend auf dem H.264 SVC-Standard präsentieren.

Seit seiner Einführung erhielt Vidyo stetige kommerzielle Anerkennung, konnte namhafte Partner und Kunden aus verschiedensten globalen Märkten gewinnen und erhielt den begehrten Spitznamen „Technolgy Disruptor“ (Techno-Revoluzzer) von Medien und Analysten gleichermaßen. Das Unternehmen führt die Innovation in der Branche weiterhin an, indem es die Videokommunikation zu ihrem vollen Potenzial weiterentwickelt. Gleichzeitig hat Vidyo das Geschäftsmodell für Multipoint-Videokommunikation in Telepresencequalität verändert; von einem Modell, das von teurer Hardware und hochwertigen QoS-Netzen abhängig war, zu einer hochflexiblen, skalierbaren Softwarelösung, die bezahlbar, einfach zu nutzen und zu verwalten und allgemein verfügbar ist.

Vidyo testet weiterhin die Grenzen des Möglichen in der Videokommunikation und -zusammenarbeit: jederzeit, überall und auf jedem Gerät, das mit dem Internet und anderen kabellosen Netzen verbunden ist. Auf eine großartige Zukunft für persönliche Telepresence!